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Sprachassistenten wie Alexa und Google Assistant sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Es gibt aber Bereiche, wo man sie aus datenschutzrechtlichen Bedenken vielleicht lieber nicht einsetzen möchte - wenn es um sehr persönliche Daten geht, zum Beispiel, oder bei besonders schutzbedürftigen Personen. 

Hier gibt es aber durchaus ernstzunehmende Alternativen - Open-Source-Sprachassistenten wie beispielsweise Jasper, Rhasspy, Mycroft, Almond und andere. (Eine prima Übersicht bietet dieser Artikel). Diese setzen in der Regel auf lokaler Hardware wie einem Raspi auf und sind daher potentiell sehr interessante "Maker"-Lösungen. 

In diesem Informatikprojekt wollen wir in kleinen Teams von 3-4 Studierenden jeweils einen Proof-of-Concept umsetzen, um zu testen, wie gut diese Frameworks in der Praxis funktionieren - wie umfangreich ist das Framework, wie robust ist es, wie gut ist es dokumentiert. Am Schluss machen wir eine gemeinsame Präsentation, wo die Teams ihre Ergebnisse vorstellen. Das Ergebnis ist ein einfaches, aber funktionsfähiges sprachsensitives System, das Sie dann praktisch demonstrieren, und die eigenen Erfahrungen mit dem Framework.

Wenn Sie in dem Projekt mitmachen und dann Geschmack daran gefunden haben, gibt es in diesem Rahmen (oder in anderen Themenstellungen des INTIA-Projekts) eine Menge an Projektthemen im Anschluss an das Informatikprojekt. Somit wäre ein fließender Übergang zu Praxisprojekt und Bachelorarbeit gut denkbar.

Interesse? 

Wir machen eine Informationsveranstaltung am Dienstag 18. August um 13:00. Es gibt eine Videoaufzeichnung von dieser Veranstaltung: 

Kontext

Das Informatikprojekt führe ich im Rahmen des Forschungsprojektes INTIA durch, ein BMBF-gefördertes interdisziplinäres Projekt aus vier Professor*innen der TH Köln und sieben Mitarbeiter*innen. Hier entwickeln wir einen Innovationskoffer, mit dem Jugendliche und Fachkräfte aus Einrichtungen der sozialen Arbeit selbstständig Prototypen erstellen und erproben können. Ein Teilaspekt davon ist ein Hardware- und Software-Baukasten, mit dem diese Prototypen gebaut werden können. Sprachassistenten sollen einen Baustein abbilden, der alternative Eingabe- und Ausgabemöglichkeiten bietet. Die etablierten Lösungen wie Alexa und Google Assistant sind hier datenschutztechnisch nicht geeignet, weil es um einen sehr privaten Raum und um Menschen geht, die besonders schutzbedürftig sind. Daher wollen wir (als ein Teil-Forschungsziel von INTIA) solche Open-Source Sprachassistenten als datenschutzkonforme Alternative zu existierenden Lösungen evaluieren.

Was Sie im Rahmen dieses Informatikprojektes machen, fließt also direkt in eine praktische Umsetzung von digitalen Hilfsmitteln in der Behinderten- und Erziehungshilfe ein. State-of-the-Art-Technologieentwicklung wird in unserem Projekt direkt mit schützenswerten Personengruppen in der Praxis eingesetzt und evaluiert. Ihre Arbeit landet also nicht in der Schublade.

Uns interessiert die technische Eignung existierender Softwarestacks. Dafür definieren wir zusammen mit Ihnen ein MVP (Minimum Viable Product) aus dem Bereich Smart Home, das dann von Ihnen mit einem Framework Ihrer Wahl im Team umgesetzt wird. In diesem Szenario soll gezeigt werden, dass der umgesetzte Sprachassistent Anweisungen erkennt, die wichtigen Informationen extrahiert und daraufhin eine einfache Handlung (z.B. "Licht an") ausführt. Daran anschließend bewerten Sie aus Ihrer Sicht die Eignung für das konkrete Szenario.

Zum Weiterlesen in das Thema empfiehlt sich der oben schon genannte Blog-Post von Kathy Reid: https://makezine.com/2020/03/17/private-by-design-free-and-private-voice-assistants/. Dieser bietet einen grundlegenden Einblick in das Thema und die existierenden Open-Source-Lösungen.

Aufwand

Der Umfang von 10 CP (300h) wird sich bei diesem Projekt in etwa wie folgt verteilen: 

AktivitätAufwand (h)in Arbeitstagen
Kickoff, Teamorganisation, Einlesen, DevEnv405
Enwicklungszeit19224
Dokumentation der Entwicklungserfahrung405
Abschlusspräsentation mit Vorbereitung283,5
Summe300 (10 CP)37,5

Umsetzung

Wir bieten zwei Formen der Umsetzung des Informatikprojekts an. Ein Teilteam muss sich als Ganzes für eine der beiden Formen entscheiden. 

  1. Als Blockprojekt mit Entwicklungszeitraum vom 21. September bis 30. Oktober mit 4 Arbeitstagen pro Woche.
    1. Wenn der reguläre Vorlesungsbetrieb Anfang November beginnt, sind Sie also mit dem Hauptteil des Projekts durch.
    2. Den "freien Tag" (z.B. freitags) legen Sie selbst im Team fest. 
    3. Ergänzung nach dem Feedback aus der Infoveranstaltung: Wir können den Block in Absprache so anpassen, dass z.B. eine Klausurlernphase möglich ist (beispielsweise durch 2 Wochen Pause mittendrin)
  2. Semesterbegleitend mit 2d/Woche ab November. 
    1. Die beiden Tage legen Sie im Team fest (z.B. immer Di+Mi)
    2. An den Tagen sollten Sie sich dann nur mit dem Projekt beschäftigen, und keine andere Lehrveranstaltung (oder Arbeit) haben.

Weitere Randbedingungen: 

  • In jedem Fall setzen wir das Projekt agil um. Wir stellen für alle Teams einen Scrum Master und einen Product Owner sowie Zugang zu entsprechenden Tools. Die Sprintlängen passen wir dann jeweils an die Form an. Das Teilteam muss sich vorab auf feste Arbeitstage einigen und führt morgens ein Standup durch. 
  • Austausch im Team und Projektbetreuung findet wegen der immer noch akuten Covid-19-Bedrohung remote statt. Wir würden hier gern bei Discord bleiben, das sich bei ST2 sehr bewährt hat. 
  • Arbeit und Dokumentation findet auf GitHub statt
  • Technik in Form von Raspberry PIs wird zur Verfügung gestellt

Wie geht's weiter? 

Als Anmeldung treten Sie bitte bis 26. August diesem ILIAS-Kurs bei: https://ilias.th-koeln.de/ilias.php?ref_id=1626974&cmdClass=ilrepositorygui&cmdNode=w4&baseClass=ilRepositoryGUI. Dann können wir die Team-Infrastruktur entsprechend planen. 

In diesem Kurs habe ich mehrere Gruppen "Block-Team <n>" und "Semesterbegleitendes Team <n>" angelegt. Bitte treten Sie einer dieser Gruppen bei.

Am Donnerstag 17. September von 14:00 - 17:00 machen wir das inhaltliche Kickoff. Hier sind die Einwahldaten: 

https://th-koeln.zoom.us/j/4425088059

Meeting-ID: 442 508 8059 Kenncode: 420





On Fri, 24.07., 10:00 - 11:00, the new Guided Projects for coming winter semester are presented in a virtual meeting: 

If you could not attend: The event has been recorded, here is the link:

 

Registration - Step 1

You find the complete project list here: https://ilias.th-koeln.de/goto.php?target=file_1622330_download&client_id=ILIAS_FH_Koeln. (If you cannot access the document, please become member of the course "Master ICS Guided Projects" in ILIAS). 

Make your choice and apply for membership in the corresponding project group located under this folder in ILIAS. You have time until 16. August. Your supervisor will acknowledge your membership, if the project is not overbooked, and if you fulfill the prerequisites. 

Please apply only for the projects you really want to attend. If a project is overbooked (which happens very rarely), we will assist you. 

Registration - Step 2

If the minimum membership headcount is not met, the project will be cancelled. We will help you finding new projects until 27. August. From then on, membership is binding.

The complete registration procedure can be found here: https://ilias.th-koeln.de/goto.php?target=file_1622331_download&client_id=ILIAS_FH_Koeln.

The proposals for the Guided Projects for WS20/21 in Computer Science Master are available now. Here are the next steps: 

1. Selection of A-projects

You all can choose the A projects. All available projects can be found here: https://ilias.th-koeln.de/goto.php?target=file_1621006_download&client_id=ILIAS_FH_Koeln. (If you do not have access, please join ILIAS course “_General Information Master Inf CompSc” first.) No A- and B-tags attached yet. Please read through and decide which projects you would like to see as A project. 

There is a vote (open to everyone interested) about the A-projects to be selected. You can vote here: https://terminplaner4.dfn.de/oSPeQsemalfFDs4u. Everyone has max. 3 votes - if you select more than 3 projects, your vote doesn't count. 

“A” and “B” projects do not differ in their project content. The difference is that “A” projects have an additional part that deals with team processes, and teaches methods for team crisis analysis and solving. The selection of “A” projects just means that we jointly pick those projects (usually 2 out of the catalogue) that will be “packaged” together with the team part. Prof. Dr. Westenberger and myself (Stefan Bente), together with Eberhard Schenk (responsible for A projects), will pick two or three A projects based on the majority of votes. We will make sure there is at least one English A project suitable for IS students, and at least one (English or German) A project suitable for SE students. 

The vote is open until Thu 23rd July, 20:00. 

2. Presentation of A- and B-Projects

Based on the votes, A- and B-Projects will be assigned. They will be presented on Fri 24th July, 10:00 - 11:00, in a Zoom meeting: 

If you cannot attend: I will record the presentation and publish the link here, so no worries. In addition, the presentation material will be made available.

3. Application Phase

Application phase for the projects starts on Fri 24th July after the presentation. Further details will be presented on Fri. 


The Guided Project Presentation Days will take place next week Thursday and Friday, as a virtual Zoom-based conference. Agenda see below. Everyone interested is invited to participate. A registration is not required. 

Note to the participants of Guided Projects: For each GP you participate in, you need to provide peer feedback to one other project. (So, if you take two projects in SS20, you need to peer review two other presentations). The peer review will be handled through an ILIAS-based online survey. The survey link will be published during or after the presentation in the Zoom chat. 

The agenda times are approximate! Please make sure you are in the Zoom call well before your own presentation starts. 

Thursday, 16.07.2020


VonbisProjektTitelBetreuer / SupervisorVortragende / Lecturer
09:0009:45SS20_B05MUSS - Multimodales Schreiben auf SmartphonesBöhmerBartoszewicz Bieg Hühn Peetz Tuttobene           

Friday, 17.07.2020

Zoom-Meeting: https://th-koeln.zoom.us/j/4425088059

Meeting-ID: 442 508 8059
Passwort: 420

VonbisProjektTitelBetreuer / SupervisorVortragende / Lecturer
09:0010:00SS20_A01Digital Kitchen HerbsLindtBartoszewicz Kürten Quack Sienerth Traeger Tuttobene          
10:0011:20SS20_B03Process Mining LabZühlke, ZappAcharya Ahmed Anyetei Hammed Liza Mahmood Sarwar Unterharnscheidt Nurushzade
11:2012:00SS20_B04Realisierung einer IDE für eine natürlichsprachliche DSLBenteHagge Quack Topfstedt Tuttobene            
12:0013:00Lunch Break
13:0014:20SS20_B08Simulating Supply Chain ConceptsBartnikAcharya Anyetei Hammed Kurbonov Mata Mercado Rodriguez Nurushzade Sarwar        
14:2015:20SS20_B01Process Mining for Transport ManagementZapp, ZühlkeBhallamudi Bartoszewicz Nair Prusty Quack Sienerth          
15:2016:00SS20_B07Framework for Evolutionary Process SimulationNaujoks, ZühlkeGroß Kürten Mercado Rodriguez             
16:0017:20SS20_A03Process Mining on Educational DataWestenberger, Zühlke, ZappBhallamudi Acharya Hammed Mercado Rodriguez Nair Prusty Sarwar Nurushzade      

Zur Unterstützung beim Coden in einem interessanten Forschungsprojekt (Innovation Hub Bergisches RheinLand) suchen wir eine studentische Hilfskraft (SHK) mit 8 - 17h / Woche. 

  • Wir erwarten: Coding-Kenntnisse (Java oder Kotlin), Spaß am Programmieren, Bereitschaft zur Arbeit in einem agilen Team
  • Wir bieten: spannende Aufgaben, viel Gelegenheit zum Lernen und Diskutieren zu modernen Coding-Praktiken, Möglichkeit von Praxisprojekt und Abschlussarbeit, u.U. Option auf Weiterbeschäftigung als WMA nach Bachelor-Abschluss

Wer Interesse hat, soll sich bitte bei Julian Lengelsen (julian.lengelsen (at) th-koeln.de) und Stefan Bente (stefan.bente (at) th-koeln.de) melden.

Hinweis für die aktuelle Veranstaltungen: Leider gibt es mit meinem Zoom-Account beim Übergang von meinem bis jetzt privat gezahlten Account zu dem TH-Koeln-Account ein Problem, das die Campus-IT bislang nicht lösen konnte.

Daher bis auf weiteres ein anderer Zoom-Login:

ST2

https://us02web.zoom.us/meeting/tZMvdOGrpzgqE9XMC2qsz1n_k1UDSc-4xdJY/ics?icsToken=98tyKuGvrDgiGd2WsBCGRpwEAIjCWenxmHZfj_plsTy3EjNJMw3JPbN3FoF8XYzI

AM

https://us02web.zoom.us/j/4425088059?pwd=K3hQOXRFa0YzUmZYSVRIejlZRklKdz09

Die folgenden beiden Veranstaltungen beginnen in der kommenden Woche jeweils als Online-Veranstaltung.

  • ST2 (Softwaretechnik 2 im Informatik Bachelor):
    • Online-Veranstaltung am Di 31.3. um 9:00
    • alle näheren Informationen auf der ArchiLab-ST2-Seite (hier).
  • AM (Anforderungsmanagement im Informatik-Master):
    • Online-Veranstaltung am Di 31.3. um 15:00
    • alle näheren Informationen auf der ArchiLab-AM-Seite (hier).

Auf den genannten Seiten finden Sie den aktuellen Stand der Planung und die Einwahldaten (gerade in Vorbereitung, verfügbar bis voraussichtlich Sonntag Abend).

Trotz der Corona-Krise werden wir versuchen, einen weitgehend regulären Lehrbetrieb aufrecht zu erhalten. Allerdings werden wir im Sommersemester 2020 notgedrungen vermutlich sehr viel stärker als bisher auf Remote-Kommunikation setzen. Wir planen gerade, wie das am besten zu machen ist. 

Bleiben Sie gesund! 
            (wünscht das ArchiLab-Team)


#flattenTheKurve #stayTheFuckHome


Wie in jedem Jahr suchen wir auch jetzt wieder eine interessante Fallstudie aus der Praxis für die Masterkurse „Anforderungsmanagement (AM)“ und „Fachspezifischer Architekturentwurf (FAE)“ im kommenden und darauffolgenden Semester.

In AM lernen die Studierenden, wie man umfassend und vollständig ein Lastenheft erstellt. Hier ist der Fokus eher auf dokumentenzentriertes Vorgehen (Wasserfall). Neben dem Methodenteil arbeiten die Studierenden auch zu einem echten Praxisfall ein Lastenheft aus.

Dieser Praxisfall soll so gewählt sein, dass im darauffolgenden Semester in FAE dazu mittels Domain-Driven Design (DDD) ein Microservice-basierter Prototyp gebaut werden kann. Die Studierenden lernen die kritischen Entwurfsschritte kennen, und setzen sie dann auch (in Teilteams) praktisch um. Der Praxisfall sollte also dafür hinreichend komplex sein (mit etwas, aber nicht zu viel, Komplexität im Backend).

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, wieder ein Semester später in einem Guided Project im Master daraus ein Minimum Viable Product zu erstellen.

Wer eine Idee hat, sende bitte eine informelle Mail an stefan.bente@th-koeln.de. Alles Weitere würden wir dann am Telefon oder bei einem Treffen besprechen.

FAQ

  • Wieviel Zeit kostet mich das?
    • Minimum:
      • Telefonate für Vorgespräche
      • einige Mitarbeiter*innen auf Projektpartnerseite sollten für 1h-Stakeholder-Interviews zur Verfügung stehen
      • ein Ansprechpartner sollte für 4-wöchige Statustelkos verfügbar sein
    • Optional: In der Vergangenheit haben Projektpartner die Lehrveranstaltung auch weitergehend begleitet; unsererseits ist das immer eine schöne und gern gesehene Sache.
  • Was habe ich davon?
    • Meine Organisation bekommt für ein geringes Invest ein mindestens ordentliches und originelles, im besten Fall sogar gutes Lastenheft zu einem relevanten Thema.
    • Die Studierenden lernen die Organisation kennen, und umgekehrt.
    • Meine Organisation bekommt Einblick, wie die Themen Anforderungsmanagement und Architekturentwurf zurzeit an der Hochschule gelehrt werden.
  • Von wann bis wann läuft das?
    • AM: Wir beginnen Anfang April und werden im Juli abschließen.
    • FAE: Hier geht es dann entweder September oder Oktober los.
  • Was für eine Art Praxisfall kommt in Frage?
    • Nicht zu simpel (dann kann man in FAE keine spannende Architektur draus machen)
    • Nicht zu geheim (klar)
    • Wichtig für die Organisation, aber nicht zu wichtig (es muss sich für Sie / dich lohnen, Zeit zu investieren, es muss im schlimmsten Fall aber scheitern dürfen).
  • Kann die TH einen NDA unterschreiben?
    • Ich selbst (Stefan Bente) sehr gern.
    • Da es sich um ein Pflichtmodul handelt, kann ich das von den Studierenden nicht verlangen. (Bei Wahlpflicht wäre das etwas anderes, da kann man das zur Teilnahmebedingung machen). Wir müssten also versuchen, Geschäftsgeheimnisse zu vermeiden oder zu anonymisieren. Ich kann da gern mithelfen (ich kann ja einen NDA unterschreiben).
  • Fließt Geld?
    • Nein, in keine Richtung.
    • Wenn Studierende weiter reisen müssten, bräuchten wir eine Unterstützung.
    • Vor-Ort-Termine im Umkreis von ca. 50 km um Köln können wir so hinbekommen. Es könnte z.B. eine gute Idee sein, das Kickoff beim Projektpartner zu machen, ist aber kein Muss.

Am Freitag, 24. Januar, ab 13:00 (Raum 0501) gibt es die für dieses Semester letzte Gastvorlesung in der Veranstaltung Fachspezifischer Architekturentwurf (FAE).

Gerade in dieser Veranstaltung haben wir uns intensiv mit der Frage einer Modularisierung und losen Kopplung der Software auf der Backend-Seite auseinandergesetzt. Die entsprechenden Patterns, Architekturstile und Technologien sind mittlerweile recht gut verstanden und ausgereift. Auf der UI-Seite sind wir noch nicht so weit (obwohl das Thema einer komponenten-orientierten UI-Architektur mindestens 20 Jahre alt ist). Es gibt mit den Web Components einen aktuellen Standard, der vielleicht die Möglichkeit eröffnet, Backend-Patterns auch auf das Frontend zu übertragen. In Konkurrenz bzw. Ergänzung dazu stehen eine Vielzahl von proprietärer Technologien. Ein eindeutiger Gewinner hat sich bis jetzt noch nicht herauskristallisiert. 

Wolf Schlegel und Nico Hellwig von ThoughtWorks übernehmen die schwierige Aufgabe, für uns etwas Übersicht in diesen Dschungel zu bringen. Ich freue mich sehr, dass diese beiden hochkarätigen Experten und Konferenz-Speaker sich zu diesem Vortrag bereit erklärt haben. 

Der Vortrag ist wie immer für alle Interessierten offen. 

Am kommenden Freitag, 10. Januar, ab 13:00 (Raum 0501) haben wir Sebastian Gauder von Rewe Digital zu Gast. Rewe Digital setzt in ihrer Microservice-Architekturlandschaft sehr stark auf lose Kopplung mittels asynchroner Kommunikation. Das Mittel der Wahl ist dort Apache Kafka. Sebastian Gauder wird ein umfassendes Praxisbild zeichnen, wie man eine komplexe Plattform wie Kafka gewinnbringend einsetzt. Besonders interessant dürfte auch die Frage sein, nach welchen Prinzipien man die Events konzipiert (Payload, Versionionierung, Sicherheit etc.).

Schon vor einem Jahr war der Vortrag von Sebastion Gauder einer der Highlights der Serie. Wer immer an Event-getriebenen Architekturen interessiert ist, ist herzlich zur Teilnahme eingeladen. Der Gastvortrag ist für alle Interessierten offen.

Am Freitag, 6.12., um 13:00 in Raum 0501 haben wir das große Vergnügen, erstmals einen der profiliertesten Konferenz-Speaker von Opitz Consulting bei uns zu haben. Sven Bernhardt wird über das Thema API Ecosystems sprechen. 

Viele große Unternehmen gehen mittlerweile den Weg zu einem gezielten Ausbau ihres API-Portfolios, um in den Zeiten von eCommerce und XXX-Tech (FinTech, InsurTech, LegalTech, ...) anschlussfähig zu bleiben. Sven Bernhardts Vortrag wirft von der technischen Seite her Licht auf dieses Unterfangen: Was gehört technisch dazu, um ein API-Ökosystem aufzubauen, welche Möglichkeiten hat man technologisch, und welche Anforderungen stellt das an die Architektur?


Am Freitag, 15.11., um 13:00 in Raum 0501 kommt der nächste der FAE-Gastvorträge zu moderner Architektur. Wir haben Ansgar Schulze Everding von Rewe Digital gewinnen können, die Reise seines Unternehmens hin einer agilen Leuchtturm-Firma mit einer modernen Microservice-Architektur nachzuzeichnen. Ein Muss für alle, die seinen Vortrag letztes Jahr verpasst haben!


Prox steht für Project Exchange TH Köln, die Projektbörse der TH Köln. Entwickelt wird Prox vom ArchiLab-Team an der Fakultät 10 in Gummersbach, als Folge von Studierenden-Projekten mit einer konstanten Betreuung und Mitarbeit von wissenschaftlichen Mitarbeitern. Daher ist Prox einerseits gebrauchsfähige Software, andererseits Gegenstand von projektorientierter Lehre. 

Mehr dazu hier

Das aktuelle Entwicklungsprojekt ist ein Guided Project im Informatik Master WS19/20. Deren Entwicklungsstand ist dieser hier: https://gp-ws2019.prox.archi-lab.io. 

Das GP hält seinen Abschlussvortrag am 20.11.2019 17:00 im Raum 1522. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Es wird auch die Gelegenheit geben, Feedback und Anforderungen an Prox zu formulieren. 

Wie im letzten Jahr werden wir auch diesmal in der Informatik-Master-Veranstaltung eine Reihe von hochkarätigen externen Gast-Vorträgen haben. Diese sind offen für alle - wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen! Wie immer freitags, 13:00, im Raum 0501.

Den Auftakt macht diesmal Dr. Annegret Junker von Adesso, bekannte OOP- und JAX-Sprecherin zum Thema Architektur und Domain-Driven Design. Sie kommt extra aus München zu uns, um die ersten Schritte des Architekturentwurfs an einem praktischen Beispiel zu erläutern: Wie komme ich von der grünen Wiese zu einem ersten Domänenschnitt, damit ich mit der Entwicklung loslegen kann? 

Frau Junker hat versprochen, dass ihr Vortrag hauptsächlich am Whiteboard stattfinden wird. Und davon haben wir im Raum 0501 vier Stück (smile)

Freitag, 25.10., 13:00 in Raum 0501 (Ferchau-Gebäude, LC6). 

Das komplette FAE-Gastvortrags-Programm gibt's hier.