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Anforderungsmanagement (AM)

AM ist eine Pflichtveranstaltung im Informatik Master (Software Engineering). Diese Seite (mit den entsprechenden Unterseiten) wird fortlaufend aktualisiert. Es wäre also sinnvoll, wenn Sie die Seite bookmarken. 

Bitte registrieren Sie sich schon einmal in ILIAS unter https://ilias.th-koeln.de/ilias.php?ref_id=1084127&cmdClass=ilobjcoursegui&cmd=edit&cmdNode=w4:l6&baseClass=ilrepositorygui, wenn Sie die Veranstaltung im SS20 besuchen wollen. 

AM und Corona

Aufgrund der Corona-Krise findet die Veranstaltung bis auf Weiteres als Zoom-Webinar statt, beginnend am Di 31.03.2020 um 15:00. Der Link zur Einwahl ist hier: https://zoom.us/j/368580567. Nähere Informationen zu Zoom (Einwahl, Kommunikation, ...) finden Sie hier. 

Zur Koordination untereinander hat sich in anderen Veranstaltungen Discord bewährt. Ich habe mal einen Server angelegt: https://discord.gg/zBb2JBK. Sie können das nutzen, um sich untereinander abzustimmen.

Inhalte dieser Seite

Relevante Unterseiten mit detaillierteren Informationen

Ziel der Veranstaltung

Learning Outcome

Anforderungsmanagement setzt zu Beginn des Software-Lebenszyklus an. Es geht um die Erarbeitung von möglichst präzisen, aber immer noch natürlichsprachlichen Spezifikationen für ein Softwaresystem, plus deren nachhaltige und dauerhafte Pflege. Der Fokus liegt dabei darauf, eine Brücke zwischen Fachseite und IT zu schaffen. Ein Anforderungsdokument muss von beiden Seiten gut zu verstehen sein, und dazu so präzise, dass Entwicklungsteams auf der Basis coden können.

Folgendes Learning Outcome liegt der Veranstaltung zugrunde - das sollten Sie am Ende können, wenn Sie für sich das Beste aus der Veranstaltung herausholen.

Als

Anforderungsmanager*in oder Business Analyst*in mit Master-Abschluss

kann ich
  • die Anforderungen an ein IT-System aus natürlich-sprachlichen, impliziten sowie potentiell unvollständigen und widersprüchlichen Informationen ableiten,
  • diese strukturiert, vollständig und widerspruchsfrei beschreiben
  • sie für die Umsetzung priorisieren,
  • und in geschlossener Form in einem Lastenheft dokumentieren, 
indem ich
  1. die jeweils geeigneten Methoden zur Ermittlung, Dokumentation, Prüfung und Verwaltung von Anforderungen einsetze,
    1. mich dabei selbst über Methoden und ihre Eignung für bestimmte Einsatzfelder und Situationen informiere, 
    2. meine Kollegen und Mitarbeitenden in diesen Methoden anleiten kann 
  2. mich dazu innerhalb meines Teil- und Gesamtteams sowie mit dem Kunden unter den Bedingungen eines realen Projekts abstimme,
    1. dies im Lastenheft reflektiere, 
    2. und abschließend meine Stakeholder in einer kompakten Präsentation über die Ergebnisse meiner Arbeit informiere,
so dass ich

ein externes Implementierungsteam bei der Umsetzung in ein IT-System damit anleiten kann.

Zusammenspiel mit anderen Lehrveranstaltungen

Soweit möglich versuche ich, Anforderungsmanagement als Beginn einer durchgehenden Reihe von Veranstaltungen zu sehen (Anforderungsmanagement => Fachspezifischer Architekturentwurf (FAE) => Guided Projects (GP), siehe Abbildung), bei der ein durchgehendes Lehr-/Forschungsprojekt bearbeitet wird (von der Spezifikation bis zum Prototyp oder MVP). Ob das funktioniert, muss von Jahr zu Jahr entschieden werden, da es von der Verfügbarkeit passender Themen, Projektpartner und personeller Ressourcen abhängt.

Die Fallstudie für dieses Semester ist detaillierter auf dieser Unterseite beschrieben. 

In gewisser Weise kann man sagen, dass FAE und die GPs mehr auf einen agilen Projektansatz fokussieren, während AM eher einen dokumentenzentrierten Ansatz ("Wasserfall") abbildet. Auch wenn der agile Ansatz moderner ist und in vielen Kontexten geeigneter erscheint, ist der dokumentenzentrierte Ansatz dennoch immer noch weit verbreitet. Als Informatik Master "müssen Sie das können". Darüber hinaus hilft die sprachliche und gedankliche Klarheit Ihnen auch im agilen Umfeld (denken Sie an die Ubiquitous Language aus dem Domain-Driven Design), auch wenn Sie dort keine Lastenhefte schreiben. 

Struktur der Veranstaltung

Beide Bestandteile der "indem ich ..." Klausel des Learning Outcomes werden explizit durch Veranstaltungsteile (1. Methodentrainings, 2. Fallstudie) abgedeckt und auch entsprechend benotet. Daher arbeiten Sie (je nach Teilnehmerzahl der Veranstaltung) in 8 oder 9 Teilteams.

Bestandteil 1: Methodentrainings

  • Grundaspekte des AM
  • Kurze Einführung durch mich, und/oder Gastvortrag
  • Teams gestalten jeweis ein (Kurz-)Trainung für alle zu Techniken / Methoden
    • Kurzer einführender Vortrag
    • Interaktive Übungen mit Ihren Kommilitonen

Nähere Details finden Sie auf der entsprechenden Unterseite

Bestandteil 2: Fallstudie

  • Methden-Teams bearbeiten thematischen Aspekt der Fallstudie
    • Sie müssen dabei nicht alles selbst machen, sondern leiten vielmehr i.d.R. Ihre Kommilitonen an und sorgen für die Ergebnissicherung im Lastenheft.
  • Sie bekommen Ihren Input dabei von den Stakeholdern des Projektpartners
  • Am Ende gibt es eine Abschlusspräsentation für die Stakeholder (und andere Interessierte)

Nähere Details finden Sie auf der entsprechenden Unterseite

Zeitplan

Die Einwahldaten zu den Vorlesungen und Hinweise zu Zoom sind hier verlinkt. Sie sind für alle Veranstaltungen gleich. (Sobald die Hochschule eine "offizielle" Webkonferenz-Lösung anbieten kann, werde ich von meiner eigenen Lösung dahin wechseln. Dann wird sich dieser Link noch einmal ändern, dann aber auch wieder stabil für alle Veranstaltungen gelten.)

     DatumThemaInhalt (Details)Video, Material
1Di, 31.3., 15:00 - ca. 17:00


0) Motivation, Einführung, Orga

  • Motivation
  • Ziele der Veranstaltung
  • Struktur
  • Fallstudie
  • Methodentrainings
  • Bewertung

Folien

Video

(tbd: weitere Planung des Zeitplans kommt per Doodle)

Skripte und Videos

Material zur Vorlesung wird auf dieser Seite mit den Unterseiten verlinkt. Je nach Größe und Umfang des Materials wird liegt es entweder direkt hier auf dieser Plattform (Confluence), oder ist in ILIAS oder Sciebo verlinkt. Unter Umständen ist dies Material, das außerhalb der Hochschule urheberrechtlich nicht verwendet werden darf.

Videos sind grundsätzlich passwort-geschützt. Passwort steht in dieser Datei in ILIAS

Solange wir bei Webinaren bleiben müssen, schneide ich diese (zumindest in den von mir gestalteten Teilen) mit und stelle Sie Ihnen auf Vimeo als streambares Video zur Verfügung (ebenfalls dann oben verlinkt). Da ich vermute (und hoffe!), dass wir hier in der Veranstaltung auch beim Webinarformat viel Interaktion haben werden, sind die Videos grundsätzlich passwortgeschützt und nur für die Teilnehmer*innen dieses Kurses zugänglich. Passwörter wie oben unter ILIAS.